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Alexander Rahr

Alexander Rahr

 

Alexander Rahr zählt zu den beliebtesten Russland-Experten in Deutschland. Auch russische Medien konsultieren den Historiker und Politologen regelmäßig zu geostrategischen Fragen. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter „Der kalte Freund: Warum wir Russland brauchen“ sowie „Russland gibt Gas: Die Rückkehr einer Weltmacht“. Zudem publiziert Rahr in diversen Medien, darunter Ostexperte.de.

 

Sein Werdegang ist vielfältig: Geboren im Jahr 1959 in Taiwan, Geschichtsstudium in München, Analytiker in zahlreichen Denkfabriken, Berater beim Energiekonzern Gazprom und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin kennt Alexander Rahr persönlich. Der Historiker engagiert sich im Waldai-Club, ein alljährliches Treffen von einflussreichen Politikern und Wissenschaftlern.

 

Doch das ist nur eine kleine Auswahl seiner beruflichen Positionen. Rahr war außerdem Berater des Präsidenten der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK), Senior Advisor der Wintershall Holding GmbH, langjähriger Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sowie Programmleiter des Berthold-Beitz-Zentrums der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

 

Heute ist Rahr zudem Programmdirektor des Deutsch-Russischen Forums, Mitglied des Petersburger Dialogs und des ukrainischen Netzwerkes Yalta European Strategy (YES) sowie Co-Vorsitzender des Arbeitskreises Lissabon-Wladiwostok, einer Initiative der deutschen Wirtschaft. Ebenso ist er Chefredakteur des Meinungsportals Russlandkontrovers.de.

 

Im Interview mit Ostexperte.de spricht Alexander Rahr unter anderem über den Zustand der russischen Wirtschaft. Russland müsse die „systemimmanente Korruption“ bezwingen und „Rechtsstaatlichkeit auf ein europäisches Niveau“ bringen. Die westlichen Sanktionen hätten die Wirtschaft stark getroffen, viele Banken verfügten kaum über Kapital für notwendige Investitionen.

 

Ebenso äußerte sich Rahr über die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), ein Zusammenschluss aus den Staaten Russland, Armenien, Belarus, Kirgisistan und Kasachstan. Die EAWU sei, anders als die EU, keine „Wertegemeinschaft“, sondern ein „wirtschaftsorientierter Block“. Das Projekt sei zwar „keine Konkurrenz“ zur EU, doch die EU werde derzeit „objektiv schwächer“, die EAWU dagegen „in den nächsten zehn Jahren“ etwas stärker.

 

Im Rahmen der von China vorangetriebenen „Neuen Seidenstraße“ bzw. „One Belt, One Road“-Initiative , die antike Handelsrouten zwischen Asien, Afrika und Europa wiederbeleben soll, könnten weder Peking noch Brüssel an Verhandlungen und Kooperationen mit der EAWU vorbeikommen, erklärte Rahr. „Alle Logik der Welt spricht dafür, dass man hier zusammenkommt. Gerade in Deutschland gibt es viele Kräfte, die sich intensiv für diese Kooperation einsetzen.“

Hier geht es zum Interview: https://ostexperte.de/alexander-rahr-exklusiv-interview/

 



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